Stadthalle

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Stadthalle

Beitragvon Matthias Huber » Fr 30. Sep 2016, 16:08

E-Mail mit Anhängen vom 29.09.16 um 13:46 an alle Ratsmitglieder,die Verwaltung und Presse:

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Mail richtet sich vor allem an die Fraktionen, die von sich selbst sagen, dass ein Beschluss überdacht werden kann, wenn es neue Informationen gibt.

Alle Pläne und Unterlagen zu dieser Mail finden Sie unter:

https://app.box.com/s/xeaj0k5zrk82h53a3d3a1wffjmilvrsp

Ein Verweis zu diesen Unterlagen kennzeichne ich im Folgenden mit: <>

Die erste Entscheidung zur Stadthalle fiel unter den Angaben: Sanierung ca. 6 Mio. oder Neubau für ca. 14,5 Mio.

Hier die Berechnung: Hier noch einmal die Grundlage der Berechnung eines Neubaus von der Verwaltung:

Sehr geehrter Herr Huber,

anliegend übersende ich die gewünschte Information (Herleitung der Kostenrichtwertes (Bau- und Planungskosten, ohne ggf. Grundstückserwerb, -herrichtung, Abriss) für einen Neubau der Stadthalle, Bezug MI-6-2014) nach Rücksprache mit Herrn Sibbel zur Info:

„Kosten für einen Neubau Stadthalle

Die Kosten für den Neubau wurden auf Grundlage der vorhandenen Flächen mit Kostenkennwerten ermittelt. Abhängig von Änderungen an Raumprogram bzw. Flächen sowie des gewählten Standards können die Schätzkosten abweichen.

Kosten für einen Abbruch sind noch nicht berücksichtigt.

Stadthalle BGF : ca. 6.100 m²
Anmerkung Huber: Die Grundfläche der gesamten Halle im EG mit Bücherei und ETMG beträgt 2184,13 m² (68,9 x 31,70) brutto laut Plan. <>
Davon für die Stadthalle mit Nebenräumen ohne Gastro und Bücherei im EG ca. 1720,- m² + ca. 300 m² im Keller und ca. 100 m² Beleuchtung und Galerie.
Das macht zusammen ca. 2120 m² gesamte Nutzfläche für die Stadthalle.
Wenn man diese 2120 m² nun mit dem höchsten, im BKI 2015 angegebenen Wert von 2112,- € multipliziert, dann kommt man auf eine Summe in Höhe von 4.477.440,- €. <>

(Die gesamte BGF incl. ETMG und Bücherei macht nach meinen Recherchen nur 5200 m² und nicht 6100 m², aber ich bin ja auch kein Fachmann.)

Kostenkennwerte BKI 2011

Gebäude für kulturelle und musische Zwecke

1.420 €/m² bis 2.040 €/m² BGF (KG 300 + 400), angesetzt werden 1.900 /m² aufgrund des Standards und Kostensteigerung seit 2011.

6.100 m²BGF * 1.900€/m²BGF = 11.590.000 €
+25% Baunebenkosten, Sicherheit = 14.487.500 € > gerundet 14,5 Mio. €“

Unter <> finden Sie auch Auszüge aus dem BKI 2015 zu Büchereien und Bibliotheken.
Hier finden sich Bibliotheken zwischen 1360,- und 1822,- tatsächlichem Baupreis in 2015.
Ob sie ursprünglich auch mit 25% Sicherheit gerechnet haben weiß ich nicht.

Unsere Bücherei hat laut BM auf Anfrage von Herrn Beuthel jetzt eine Fläche von 813,29 m² und der tatsächliche Bedarf wären 1282 m².
Hier wurden Baukosten in Hohe von 4,65 Mio angegeben.
Wenn man nun die 1282 m² Bedarf x die Kosten des teuersten Projektes laut BKI 2015 nimmt, also 1822,-€, dann ergibt das 2.335.804,- €. <>
Eine Differenz in Höhe von 2.314.196,- €. Die ich nicht verstehe ...

Wenn ich nun die Summen von der Stadthallennutzung und der Bibliothek addiere, komme ich auf 6.813.244,- €. <>

Ich hatte mir das Studieren der Pläne und die Rechnerei wirklich gerne gespart, aber meine Anträge zur genaueren Prüfung sind politisch immer abgelehnt worden...

Wie ich bereits in der ersten Sitzung des WiFi zu dem Thema sagte, habe ich Bauchschmerzen dieser Art des Umgangs mit Geld.

Diese Zahlen und die Tatsache, dass wir ohne Not und trotz der geringsten Aussicht auf bessere Gelegenheiten so viel Geld ausgeben sollen,
lässt mich meine Bitte aus dem WiFi hier Wiederholen: Lassen Sie uns die Priorität bitte von 1a auf 2 verschieben.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Wenn Sie Ideen, Bemerkungen oder Argumente haben, schreiben Sie doch bitte einfach einen Kommentar.

Hierzu müssen Sie sich allerdings anmelden.
Dieser Vorgang kann jeder Zeit rückgängig gemacht werden und dient nur der Vermeidung von Spam und unsachlichen Kommentaren von „Unbekannten“.

Außerdem ist es ihnen dann auch möglich, bei diesem und auch anderen Themen einen Haken bei "abonieren" zu setzen.
Dann werden Sie per Mail informiert, sobald neue Informationen zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns über rege Beteiligung.

Mit freundlichem Gruß

Matthias Huber

0176 - 700 23 106
Dateianhänge
2016 09 29 Antag zur Stadthalle in der Prioritätenliste in der RV am 29.09.16 .pdf
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2016 09 29 Tabelle Baukosten nach Bedarf Stadthalle, Bibliothek .xlsx
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BKI 2015 Begegnungszentrum Gemeindehaus Bürgerhaus .pdf
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BKI 2015 Bibliothek 1306,- (SA) OIC in Eck .pdf
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BKI 2015 Bibliothek 1570,- .pdf
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BKI 2015 Bibliothek 1783,- Bücherei 1822,- .pdf
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BKI 2015 Bürgerhaus Gemeindehaus .pdf
(239.93 KiB) 353-mal heruntergeladen
BKI 2015 Kommunikationszentrum mit Kita als Passivhaus 2099,- .pdf
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BKI 2015 Stadthalle 1722,- Bürgerzentrum mit Theatersaal 1993,- .pdf
(133.5 KiB) 365-mal heruntergeladen
Stadthalle Flächenübersicht .pdf
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Stadthalle Plan EG.pdf
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Stadthalle Plan OG.pdf
(4.2 MiB) 377-mal heruntergeladen
Stadthalle Plan UG.pdf
(4.67 MiB) 402-mal heruntergeladen
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Re: Stadthalle

Beitragvon Matthias Huber » Fr 11. Nov 2016, 11:50

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben mit den Grünen seit dem Bauausschuss am 02.11.16 über die mögliche Durchführung eines Bürgerbegehrens gesprochen.

Nun sind die Grünen im Alleingang unterwegs ...

Auch gut ...

Im Anhang die Presse vom 11.11.16 dazu.

Liebe Grüße

Hubi
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2016 11 11 Grüne zur Stadthalle KN .jpg
2016 11 11 Grüne zur Stadthalle EZ .jpg
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Re: Stadthalle

Beitragvon Thorsten Peuster » Sa 12. Nov 2016, 00:02

Sehr geehrte Leser,
am 02.11.2016 hat das Bürger Forum einen letzten Versuch gestartet, die mit Stimmen von SPD, CDU und Linke beschlossene "Schrittweise Sanierung der Stadthalle" zu verschieben (3,5 Mio € sind beschlossen!).
Unzweifelhaft ist die, auch von Bgm. Sibbel kargestellte, zwingend notwendige Attikasanierung (obere, äußere Betonplatteneinfassung).
Der Entscheidung für die Attikasanierung, lief als Grundlage ein Gutachten eines renomierten Statikbüros voraus; die Sanierung der Attika ist schlüssig und dringend erforderlich! Daran besteht fraktionsübergeifend keinen Zweifel.
Alle weiteren Sanierungsmaßnahmen sind und waren nicht erforderlich (mehrfach hat selbst Bgm Sibbel auf diesen Sachstand hingewiesen - Im Bauauschuss, im Hauptausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen).
Die Fraktion der Grünen brachten noch eine Prüfung einer Energetischen Sanierung ins Spiel - dieser Auftrag wurde von der Verwaltung pflichtgemäß ausgeführt. Aber!!!
Nun wollten die beiden großen Parteien CDU und SPD, die zusammen eine Stimmenmehrheit besitzen, eine Komplettsanierung - ohne Not und ohne jeglichen Anlaß.
Das wäre alles vielleicht noch gar nicht so schlimm, wenn diese beiden Parteien es tatsächlich NICHT für nötig hielten, dieser Sanierung eine Überprüfung vorzuschalten. Selbst bei der Turnhalle im Saxtorfer Weg gab es vor Jahren eine sog. Lebenszeitanalyse - Ergebnisoffen wird geschaut, und abgewogen, was mit diesem Gebäude überhaupt realistisch ist; Nutzung, zukünftige Nutzung, Bausubstanz, Sanierungsvolumen, mögliche neue Nutzungen nach Sanierung oder ohne.... etc - dies alles wurde für eine Turnhalle geprüft - NICHT aber für die Stadthalle!
Wir reden hier von beschlossenen 3,5 Mio € OHNE jegliches Gutachten!!!
Keine Statiker hat sich, neben der Attika, mit dem Gebäude auseinandergesetzt;
keine Marktanalyse hat Licht in die Zukunft der Stadthalle gebracht;
kein Bühnenspezialist wurde gefragt, was heutzutage den Modern ist bzw. was eine moderen Stadthalle bieten sollte;
UND,
außer einer Prüfung zu einer Energetische Sanierung, gibt es keine Sanierungsvorprüfung - soll heißen, das, was jeder Hauskäufer gern von Fachleuten prüfen läßt, bevor er/sie kauft und saniert, wurde NICHT gemacht - unterlassen wäre ein anderes Wort dafür.
Wir vom BF können dies nicht hinnehmen! Hier stehen 3,5 Mio € Steuergelder auf dem Spiel.
Einfach mal so, weil die großen Fraktionen mehr Stimmen haben, als alle andere Fraktionen zusammen.
Das macht uns betroffen und sprachlos - leider auch hilflos!
Was dem ganzen aber noch die Krone aufgesetzt aht, ist die Tatsache, daß SPD und CDU nicht einmal versucht haben, mit Sachargumenten und Fakten Überzeugungarbeit zu leisten, um uns kleinen Fraktionen mit ins Boot zu holen - durch Überzeugung. Mindestens das hätte bei dem Umfang diese Beschlusses doch zu erwarten gewesen sein müssen!
Wir haben keine Erklärung, wir können mit keinem einzigen Argument der CDU und / oder SPD diesen Beschluss auch nur im Ansatz erklären, es gibt nichts, was diese Vollsanierung zu diesem Zeitpunkt rechtfertigen würde!

Uns bleibt nur zu hoffen, das Sie liebe Leser, alle diese Fragen an diejenigen Stellen, die den Arm in der Ratversammlung für diesen verschwenderischen Akt von Unterlassung gehoben haben (SPD, CDU und Linke).
Alles in der Hoffnung auf Vernunft und späte Einsicht.
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Thorsten Peuster
 


 

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